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  • Der Name schon beflügelt die Phantasie und nimmt die Gedanken mit auf eine Reise in ein kaltes Land unter einer Schneedecke – eine Reise, die der Wintercalville erstaunlicherweise tatsächlich gemacht hat: als nämlich die Kunde von diesem vorzüglichen Tafelapfel bis an den Zarenhof gelangte und ihn die „Meraner Calville Exportgesellschaft“ alsbald dorthin lieferte. Der Wintercalville hat wahrhaft einen langen Stammbaum, der bis in unser Mittelalter zurückreicht. Vermutlich aus der Normandie stammend, war der Wintercalville lange Zeit weit verbreitet und sehr gefragt, eben auch in höchsten Kreisen: So wurde er in den Obstgärten von König Louis XIII in Orléans gezogen. Und in Frankreich gilt der bei uns selten gewordene Apfel noch immer als Gourmetapfel und wird zum Dessert gereicht und gern für Apfelkuchen verwendet. Der Wintercalville-Baum ist empfindlich und braucht einen kräftigen, guten, warmen Boden, den wir ihm am Ritten bieten können. Das Fruchtfleisch des Apfels ist gelblich, zart, sehr fein und locker, mit Duft nach weißem Pfirsich und saftigen, gelben Pflaumen – und das ergibt einen charaktervollen, unverwechselbaren Bergapfelsaft. Besonders empfehlenswert als Aperitif, zu vegetarischen Speisen, Pastagerichten, Lamm, Ziegenkäse.


    3 Flaschen pro Karton
    CHF 22.00
    150 cl

  • Frisch und fruchtig – und ein klein wenig frivol – so muss er sein, ein Apfel mit diesem Namen. Und was steckt dahinter? Eine vermutlich hohe Geburt und eine ungeklärte, vielleicht gar mysteriöse Herkunft. Die Spuren führen ins 18. oder 19. Jahrhundert und nach Deutschland, Belgien und Holland. Fest steht so viel: Im vorletzten Jahrhundert gab es unzählige Obstgärten und fast so viele Apfelsorten. Unter dieser harten Konkurrenz konnte sich die Ananasrenette mit ihrer Mischung aus Freude und Intelligenz durchsetzen und wurde „Everybody’s Darling“. Ihre steile Karriere nahm auch in Südtirol ihren Lauf und erlebte erst nach hundert Jahren, zu Beginn der flächendeckenden Apfelproduktion, einen Knick. Am sonnigen Ritten, in guter Luft, auf dem richtigen Boden, vor allem aber mit viel Erfahrung begleitet, wächst die Ananasrenette wieder. Saftig, würzig im Geschmack, an Ananas erinnernd, mit Noten von Zitrusfrüchten und Cassis, ist diese historische Apfelsorte ausgezeichnet geeignet für die Herstellung als sortenreiner Bergapfelsaft – und kann wie ehedem ihre besten Eigenschaften ausspielen: frisch, fruchtig und ein wenig frivol. Besonders empfehlenswert als Aperitif, zu Spargelgerichten, Risotto, gegartem oder gebratenem Fleisch.


    1 Flasche pro Karton
    CHF 25.00
    150 cl
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